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http://www.riverplate.com/es/foto/di...bum=213&pos=18 das foto mim stahlhelm kenn ich ![]() allgemein gesehen ist die stimmung in argentinischen stadien weltklasse, wüßte eigentlich kein land weltweit, wo es besser wäre. sei es river daheim: http://www.riverplate.com/es/foto/di...bum=214&pos=33 http://www.riverplate.com/es/foto/di...lbum=44&pos=27 auswärts: http://www.riverplate.com/es/foto/di...lbum=193&pos=5 oder racing daheim: http://www.racingclub.com.ar/multime...al_Popurri.wmv auswärts: http://www.racingclub.com.ar/multime...SientoBien.wmv oder boca http://www.lamitadmas1.com.ar/Audioy...003entrada.MPG http://www.lamitadmas1.com.ar/Audioy...alebooo_FA.MPG ich werde in nächster zeit mal einen kleinen überblick (derbys, feindschaften, ausschreitungen etc.) aus dem land der gauchos liefern. albiceleste. |
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anbei ein bericht, der einen kleinen einblick in die argentinische szene schildert. leider gibt es seit einigen jahren auch in argentinien diese "brasilianische" unsitte, waffen beim kampf einzusetzen. dies geschieht selten, aber es gibt sie. Tod bei Kilometer 94,5 Teil I: Die Gewalt ist ein verlässlicher Begleiter des argentinischen Fußballs. Die Kurven werden von streng hierarchisch geführten Banden kontrolliert, die im Waffen- und Drogenhandel aktiv sind. Die Polizei ist machtlos, die Vereine kooperieren mit den Hooligans. Man wird später von einem unglücklichen Zusammentreffen sprechen, das dem 26-jährigen Claudio Ponce das Leben gekostet hat. Aber das macht den Anhänger der Newell's Old Boys auch nicht wieder lebendig. Mit 400 anderen Newell's-Anhängern hat sich Ponce am Sonntag im April 2003 in die Busse gesetzt, um ins 300 Kilometer entfernte Buenos Aires zu fahren, wo ein Ligaspiel gegen die Boca Juniors ansteht. Während der Fahrt schauen die Fans immer mal wieder aus dem Fenster, denn sie haben den Spielplan gelesen und wissen genau, dass an diesem Morgen auf der Gegenfahrbahn der Autobahn "Panamericana" die Fans von River Plate unterwegs zu ihrem Ligaspiel bei Rosario Central sein müssen. Und bei Kilometer 94,5, nahe einer Autobahnmautstelle, ist es um 13 Uhr 30 so weit: Acht River-Busse treffen auf sechs von Newell's. Als starke Polizeimannschaften eine halbe Stunde später am Tatort eintreffen, finden sie dort ein riesiges Menschenknäuel von kämpfenden Fans vor, die mit Messern, Schlagringen und abgebrochenen Bierflaschen aufeinander einschlagen. Auf dem Asphalt liegen die Verletzten am Boden, werden von den Gegnern weiter traktiert oder von Freunden versorgt. Nur mit viel Mühe gelingt es der Polizei, das Geschehen unter Kontrolle zu bekommen und 900 Menschen festzunehmen. Wie viele entkommen sind, weiß niemand. Bei der anschließenden Durchsuchung von Personen und Fahrzeugen werden Messer, Revolver und alle möglichen Arten von Schlagwaffen sowie große Mengen Bier und Schnaps gefunden. Für Claudio Ponce kommt die Polizei zu spät. Ihm wurde die Kehle durchgeschnitten, offenbar mit einem abgebrochenen Flaschenhals, als er nach einigen Messerstichen verletzt am Boden lag. Die Verletzten kommen in nahe gelegene Krankenhäuser, wo einer von ihnen stirbt: Bei Claudio Pucheta, 29, werden eine Schussverletzung im Kopf sowie diverse Schlag- und Schnittspuren am Körper festgestellt. Um weitere Probleme zu vermeiden, finden beide Partien wie geplant statt. Nur auf den jeweiligen Gästetribünen künden große Löcher von den schrecklichen Ereignissen Stunden vorher. Am Tag danach werden erste Ermittlungsergebnisse bekannt, Erklärungen gesucht, Kommentare abgegeben. Beide Fangruppen geben sich gegenseitig die Schuld: "Die anderen haben angefangen, wir haben uns nur gewehrt." Die anderen waren Schuld. So etwas ist oft zu hören, im argentinischen Fußball. Denn die Gewalt ist seit der Einführung der Profiliga im Jahre 1931 ein steter Begleiter des Spielbetriebs. Bis Anfang 2002 sind rund 170 Fußballfans ermordet worden, und die Tendenz ist rasant ansteigend. Die getöteten Anhänger wurden Opfer der Rivalitäten zwischen Fanclubs wie "La 12", der zwölfte Mann von Boca Juniors, oder "Los Borrachos del Tablon", den Besoffenen von der Theke, vom Erzrivalen River Plate. Diese Gruppen haben mit den geselligen Clubs, wie es sie in Deutschland gibt, nur wenig gemein. Sie haben mehrere tausend Mitglieder, sie sind gewalttätig, ihre Führer mischen nebenher im Waffen- und Drogenhandel mit und wenn es denn sein muss, ist auch der Mord an Anhängern gegnerischer Vereine kein Tabu. Stellvertretend für viele andere Anführer steht Miguel Barrita, alias "El Abuelo" (Der Großvater), der mittlerweile verstorbene Anführer von "La 12", derBarrita wurde nicht nur beschuldigt, die Ermordung von zwei River-Plate-Fans im Jahre 1996 angeordnet zu haben, auch der Tod zweier weiterer River-Anhänger, die 1994 nach einem 2:0-Sieg von River Plate im "Superclásico" genannten Derby gegen Boca umgebracht wurden, wird ihm zugerechnet. "Wir haben ausgeglichen", sagte damals ein maskierter Boca in Anspielung auf das verloren gegangene Spiel im argentinischen Fernsehen. Solch eine Logik gefiel Barrita. Die Geschichte der organisierten Gewalt in den Fußballstadien beginnt wie in Europa in den sechziger Jahren. Zwar gab es schon beim ersten Superclásico im Jahre 1913 Krawalle, bei denen die Polizei eingreifen musste, doch erst die Hooligan-Bewegung, die aus England über den Teich schwappte, ließ die wilden Prügeleien zu organisierten Bandenkriegen mutieren. Anders als in Europa wurde dabei keine Rücksicht auf Unbeteiligte genommen. Fast zwangsläufig kam es so zu Katastrophen wie am 23. Juni 1968 in River Plates Monumental Stadion, wo eine Massenpanik unter den Zuschauern 74 Tote forderte. Boca-Anhänger hatten brennende Zeitungen in die Menge geworfen. Überhaupt erwiesen sich die Boca-Anhänger oft als Schrittmacher der Fan-Gewalt. Im Jahre 1986 reisten sie der argentinischen Mannschaft zur Weltmeisterschaft nach Mexiko hinterher. Als Argentinien im Viertelfinale auf England traf und sich die Medien im Vorfeld an Analogien zum Falkland-Krieg vier Jahre zuvor überboten, fielen englische und argentinische Fans übereinander her. Während dieser Schlachten erbeuteten die Boca-Fans zahlreiche englische Fahnen und präsentierten sie nach der Rückkehr dem heimatlichen Publikum als "Kriegstrophäen". Da wollten die anderen Fangruppen nicht hintenanstehen und überboten sich fortan im bizarren Wettlauf um möglichst brutale Aktionen, der Diebstahl von Fahnen inklusive. für sein eisernes und skrupelloses Regime gefürchtet war. (Quelle: Spiegel.de) |
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| Tod bei Kilometer 94,5 Teil II: Viel später, im Jahre 1997, stahlen River-Fans die berühmten Fahnen während eines Superclásico in Bocas berühmter Pralinenschachtel, der "Bombonera", eine noch heute unvergessene Aktion, die von den Hooligans stets zur Begründung neuer Gewalttaten angeführt wird. Erst 2002 beschloss die argentinische Regierung, dass Fans nur noch Symbole ihres jeweiligen Heimvereins zeigen dürfen. So sollte das Stehlen und provokative Herzeigen der gegnerischen Fahnen unterbunden werden. Angesichts der ständigen Ausschreitungen, die schon Mitte der neunziger Jahre die Liga dominierten, schien es kaum vorstellbar, dass die Gewalt in den Stadien noch weiter eskalieren könnte. Doch dann stürzte Argentinien 1998 in die schwerste Wirtschaftskrise seiner Geschichte. Die Rezession wuchs sich rasant zur Staatskrise aus, über Nacht verloren Millionen von Menschen, denen es bislang vergleichsweise besser ging als in den südamerikanischen Nachbarstaaten, ihr gesamtes Erspartes. Die Banken hatten auf Anweisung der Regierung geschlossen. Große Teile des einst stolzen Mittelstandes wurden bedürftig und in der verarmten Gesellschaft explodierte die Kriminalität. Davon blieb natürlich auch der Fußball nicht verschont, die "Barras bravas", die wilden Horden, wurden fortan gewalttätiger und blutrünstiger. Eine psychologische Kettenreaktion, wie Fanforscher glauben. Denn was die Fans seither erleben, ist der systematische Ruin des argentinischen Fußballs. Zwar befördern die großen Ausbildungsvereine wie River Plate jedes Jahr neue Talente in die erste Liga, doch genauso fix ist der Nachwuchs wieder fort, gewechselt nach Europa, wo es gutes Geld zu verdienen gibt. Die Liga blutet aus. Verletzter Stolz ist ein Erklärungsmuster für die brutale Gewalt der Fans. Diego Kliemowicz, Stürmer in Wolfsburg, der beim Heimaturlaub beinahe selbst Opfer eines Raubüberfalls wurde, lobt trotz aller Eingewöhnungsprobleme stets, dass hier zu Lande Kinder noch unbeaufsichtigt auf der Straße spielen können. In Argentinien undenkbar, dort werden die Sprösslinge wohlhabender Eltern aus Angst vor Entführungen ständig von privaten Sicherheitsdiensten begleitet. Im Juli 2004 könnte nun die Situation in den argentinischen Stadien als angespannt, aber vergleichsweise ruhig beschrieben werden. Seit Monaten sind die Ausschreitungen vor allem bei Boca leicht rückgängig. Und oberflächlich könnte die leichte Entspannung der Lage dem entschiedenen Eingreifen des neuen Sicherheitsministers, Javier Castrilli, zugerechnet werden, der nach seiner Vereidigung angekündigt hatte, rigoros gegen die Gewalttäter vorzugehen. Die Maßnahmen Castrillis hatten es in sich, so durften bei den Spielen in der Copa Libertadores zwischen Boca und River nur die jeweiligen Heimfans ins Stadion, die Gäste-Anhänger mussten sich das Spiel im Fernsehen anschauen. Doch die Ruhe in den Stadien ist trügerisch. Denn bis vor wenigen Monaten saß nahezu der komplette Führungskader der "La 12" im Gefängnis, mittlerweile jedoch sind die meisten Anhänger wieder auf freiem Fuß und als neuer Chef befehligt nun der 40-jährige Rafael Di Zeo die wilde Horde. Dass die Namen der Rädelsführer allseits bekannt sind, ist ein Indiz für die zögerliche Haltung der Polizei und der Vereine gegenüber den Gewalttätern. Man kennt die Lebensläufe der Anführer, viele ihrer Taten werden durch Kameras in den Stadien gefilmt. Doch wenn es tatsächlich einmal zur Anklage kommt, verfügen die Beschuldigten urplötzlich über sichtbar fingierte Alibis oder werden durch mächtige Vereinsobere protegiert. Überhaupt sind die Verquickungen zwischen den Vereinen und den Hooligans vielfältig, ein oft undurchschaubares Beziehungsgeflecht verbindet die Funktionäre mit den "Barras bravas". Eine Untersuchungskommission wies nach, dass viele Vereinsfunktionäre Hooligans ganz selbstverständlich Gratiskarten für Heimspiele zustecken und gar ganze Auswärtsfahrten finanzieren. Boca-Präsident Mauricio Marci ist die wohl bekannteste dieser zwielichtigen Persönlichkeiten. "La 12" erhielt von ihm regelmäßig 500 Auswärtskarten und 1000 Heimtickets in der Bombonera. Das Geschäft ist einsichtig: Viele Präsidenten haben politische Ambitionen und nutzen das populäre Amt als Vereinspräsident nur, um sich mediale Aufmerksamkeit zu sichern, um dann etwa für ein Bürgermeisteramt zu kandidieren. Mit den Fangruppen will es sich da niemand verderben. Claudio Ponces Mörder wurden nie gefunden. Und ob es ein Zufall war, dass sich die Fangruppen auf der Autobahn trafen, wurde nie geklärt. Ein Newell's-Anhänger gab zu Protokoll: "Hier wurde gar nichts abgesprochen. Sie tauchten einfach auf und gingen auf uns los. Ich dachte: Entweder sie bringen dich um oder du sie." So einfach ist das manchmal. (Quelle: spiegel.de) |
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interessanter beitrag ! das geschehen dort ist wohl mit keinem anderen land in europa vergleichbar. bis 2002 ca. 170 "gewollte" tote, eine wie ich finde hammerharte zahl. hat meiner meinung nach rein gar nichts mit unserer szene gemeinsam. das sind keine hools, höchstens durchgeknallte killer. kann mir gut vorstellen was die mit den inselaffen bei einem match im eigenen land gemacht hätten. |
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Desweiteren steht in dem Artikel, das die problematischten Anhaenger, dem Verein Portuguesea angehoeren. Die Fangruppe Leoes da Fubulosa mit ca. 6000 Anhaengern, soll bei jedem Spiel in Schlaegereien verwickelt sein, haeufig sogar untereinander... In Uruguay gab es wohl auch gerade 2 Tote, und die Meisterschaft wurde unterbrochen. |
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war letzten sommer in südamerika (peru) und wollte mir ein spiel anschauen gehen von christal, allianza oder la u. wurde mir jedoch von mehreren seiten abgeraten, da ich als blonder europäer nicht sicher gewesen wäre im stadion.
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seit wir unsere Conquistadorenhelme dort nicht mehr herumspazieren tragen gehts dort fast schon zu wie in Schwarzafrika, man schaue sich nur die völlig korrupten südamerikanischen Regierungen an...
__________________ [COLOR=Red][SIZE=3]...wer gibt Euch das Recht? Benutzt Euer Gehirn bevor Ihr sprecht! Ach,sie suchen Streit?! Es ist wieder mal soweit... [/SIZE] [/COLOR] [COLOR=Red]Für immer Essen-Steele[/COLOR] Geändert von Essener Hispanobulle (17.03.2006 um 23:02 Uhr) |
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