| |
| |||
|
auszug aus taz Zu wahren Stadtguerilla-Szenen aber kam es am Abend in Rom. Hunderte AS Rom-Fans fanden am Olympiastadion mit den ihnen eigentlich tief verfeindeten Lazio-Anhängern zusammen; beide Gruppen hatten diesmal Schals, Mützen, Fahnen mit den Farben ihrer Clubs zu Hause gelassen. Diesmal galt der Hass allein den Ordnungshütern. Die Hooligans beschränkten sich nicht auf eine Straßenschlacht mit der Polizei. Nachdem sie mit umgestürzten Mopeds, mit in Brand gesteckten Müll-Containern rund ums Stadion Straßensperren errichtet hatten, gingen sie in die Offensive. Zunächst versuchten sie den Sturm auf eine Polizeikaserne, setzten dabei mit einer Brandbombe einen Bus und mehrere Autos in Flammen; dann zogen sie, bewaffnet mit Latten, Stahlrohren und Pflastersteinen, durch die anliegenden Viertel, von einem Polizeirevier zum anderen, stürmten schließlich den Sitz des Olympischen Komitees. Szenen einer Totalkonfrontation, die die nach dem Tod Racitis im Februar von Staat und Sportverbänden verfolgte Befriedungsstrategie zu Makulatur machen. Strenge Auflagen waren damals durchgesetzt worden: Namentlich ausgestellte Tickets werden an den eigens neu gebauten Drehschleusen minutiös geprüft, die Fans müssen Taschenkontrollen über sich ergehen lassen, die Transparente werden auf rassistische oder gewalttätige Parolen gecheckt. Um 80 Prozent ist die Gewalt in den Stadien in der laufenden Saison zurückgegangen - doch unter den Hooligans ist die Stimmung gefährlich aufgeladen. Da sind auf der einen Seite die seit Jahren stramm rechtsradikal politisierten Fankurven zum Beispiel von Inter Mailand oder Lazio Rom; da sind auf der andren Seite aber auch jede Menge "unpolitische" Fans oder - wie im Falle von Livorno, Bergamo oder Perugia - auch stramm linke Hools. Für sie war das Wochenende in der Regel Gelegenheit, sich mit "feindlichen" Tifosi zu prügeln. Jetzt, so scheint es, gibt es nur noch einen Feind; jetzt heißt es auf Fan-Websites in Erinnerung an den toten Polizisten von Catania: "10, 100, 1000 tote Raciti!" Jetzt will Italiens Sportministerin Giovanna Melandri erst einmal alle Fußballspiele fürs nächste Wochenende absagen. Und womöglich wird die Regierung, als vorerst vorletzte Eskalationsstufe vor dem generellen Zuschauerausschluss, eine Totalverbot von Fanreisen zu Auswärtsspielen verhängen. |
| |||
|
beantwortung einiger fragen, wann die beerdigung ist das weiss ich nicht, es steht auch noch lange nicht fest da seine leiche erst obduziert werden muss. jeder ist willkommen bei seiner beerdigung, seine familie, jeder wirklich jeder freut sich über beistand. zur beschreibung des Vorfalls auf der Skizze, es ist eine Vermutung noch nichts amtliches. Aufjedenfall glaube ich nicht das der Polizist ausverstehen geschossen hat. Der Schuss war für die distanz viel zu gezielt, ich denke er hat erst 1 mal in die Luft geschossen damit jeder wartet und sich festnehmen lässt und dann ein 2 mal gezielt auf ihn geschossen um ihn aufzuhalten. Den Tod hat er nach meiner Meinung billigend in kauf genommen. |
| ||||
|
Alle Ultras / Fans / Hools und sonstige Jugendliche die seit gestern auf den Straßen in Italien gegen die Cops kämpfen, werden jetzt rechtlich als Terroristen eingestuft und auch so verfolgt und verurteilt! (kam gerad auf pro 7)
|
| |||
| Das glaub ich so nicht.Hast du richtig zugehört oder nur das verstanden,was du möchtest?
|
| ||||
| Zitat:
![]() eben bei dsf ham ses auch wieder gesagt. und das Gesetz, dass Fans nicht mehr Auswärts fahren dürfen ist seit heute auch beschlossen |
| |||
|
Der Ort und die Zeit der beerdigung steht jetzt doch fest, für alle, welche anteil nehmen wollen folgende daten MITTWOCH 14 NOVEMBER, 11 UHR Bestatung in Parrocchia San Pio X , Piazza Balduina. falls ihr es sucht fragt am besten einen Taxifahrer und gebt ihm einen Zettel mit MERCOLEDI 14 NOVEMBRE ORE 11.00 Esequie Gabriele Parrocchia San Pio X , Piazza Balduina. |
![]() |
| Lesezeichen |
| Stichworte |
| anhänger, erschossen, lazio |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |