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Alt 27.09.2007, 23:21
Moncada Moncada ist offline
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Standard AW: Neues Buch: Stadionpartisanen – Fans und Hooligans in der DDR

Zitat:
Zitat von VfB-Siggi Beitrag anzeigen
Das mit dem Rechtsradikalismus ist absoluter Blödsinn. Der normale Fußball-Rocker zu DDR-Zeiten hatte, wie nahezu jeder andere Bürger auch, einfach nur einen Hass auf diesen Staat, hatte aber null und nichts mit Neofaschismus zu tun.
Habe das Buch gelesen. Ich weiß nicht, wie es auf Leute wirkt, die die DDR und deren Fußball der 70er und 80er Jahre nicht selbst erlebten, aber mir hat es gefallen.

Positiv: Überwiegend kommen die Leute vom BFC und von Union selbst zu Wort. Bestätigt wird, dass der "Rechtsradikalismus" vor der Wende nichts mit Naziideologie in den Köpfen zu tun hatte, sondern "nur" blanke Provokation war (siehe obiges Zitat von VfB-Siggi). Und wie konnte man die DDR-Oberen, die ihren Staat als perfekt antifaschistisch verstanden, besser provozieren?

Negativ: Das Buch ist wie die Versorgung in der DDR mit Bananen und Ketchup - stark berlinlastig. Es gab auch außerhalb Berlins viele nette, interessante Leute. Und ein bisschen nervt das teilweise Widerstands-Underdog-Getue der Unioner.
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